Referenzen

   

 

 

 

Dekubitus ( Wundliegen)

 

   

Unter einem Dekubitus versteht man das Wundliegen bei Bettlägrigkeit oder Unbeweglichkeit. Dauernder Druck auf bestimmte Hautareale behindert die Versorgung der Haut und des Gewebes mit sauerstoffreichem Blut, was bereits nach kurzer Zeit zu Hautschädigungen führen kann.

Je nach Schwere des Gewebeschadens unterscheidet man vier Stadien, die von einer Hautrötung über Blasen und Risse bis zu Nekrosen (Gewebetod) und tiefen, großfächigen Wunden reichen.

   
   

 

 

 

 

 

 

 

Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür)

   

Die meisten Unterschenkelgeschwüre entstehen durch Venenleiden (Ulcus cruris venosum). Die zum Herzen führenden Gefäße können den Rücktransport des sauerstoffarmen Blutes aus den Beinen nicht mehr gewährleisten, es kommt zu Durchblutungsstörungen und zur Schädigung des Gewebes.

Auch Störungen des vom Herzen wegführenden Gefäßsystems können Unterschenkelgeschwüre verursachen (Ulcus cruris ateriosum). Besonders problematisch stellen sich so genannte Mischformen dar.

 

 



   

 

 

 

 

 

 

 

Diabetisches Fuß-Syndrom

 

   

Das Diabetische Fuß-Syndrom beim Diabetiker entsteht durch die Folgeschäden dieser Erkrankung, welche sich in einem erhöhten Verletzungs-, Infektions- und Gangrän-Risiko zeigen. Die ateriellen Störungen und das hohe Maß der Schädigung von peripheren Nerven führen häufig zum Verlust der betroffenen Extremität.

   
   

 

 

 

 

 

 

Verbrennungen

   

Was ist eine Verbrennung?

Eine Verbrennung ist eine Schädigung der Haut und des darunter liegenden Gewebes durch hohe Temperaturen. Je höher die Temperatur ist, und je länger sie auf die Haut einwirkt, umso größer ist der Defekt im Gewebe. Nach der Tiefenausdehnung in den Hautschichten werden Verbrennungen in verschiedene Schweregrade unterteilt. Es werden drei Schweregrade unterschieden:

  • Verbrennungen ersten Grades gehen mit einer Rötung, Schwellung und Schmerzen einher. In diesem Stadium ist nur die obere Hautschicht geschädigt. Es ist eine vollständige Heilung ohne Narbenbildung möglich.

  • Bei Verbrennungen zweiten Grades löst sich die obere Hautschicht durch den Hitzeschaden von der darunter liegenden Lederhaut ab. Zwischen diesen Schichten kann sich Gewebswasser ablagern, wodurch es zur Blasenbildung kommt. Die Haut ist teilweise zerstört. Bei tieferen zweitgradigen Verbrennungen ist eine Narbenbildung möglich. Das Gefühlsempfinden (Sensibilität) ist nicht eingeschränkt, deshalb ist eine Verbrennung in diesem Stadium auch immer schmerzhaft.

  • Im dritten Stadium der Verbrennung ist die Haut bis auf die Unterhaut völlig zerstört. Das Schmerzempfinden ist nicht mehr vorhanden, da die schmerzempfindlichen Sinneskörperchen in der Haut mitzerstört wurden. Die Heilung kann hier nur noch unter Narbenbildung erfolgen. Da keine Blutzufuhr mehr besteht, ist verbranntes Gewebe im Stadium drei blass oder verkohlt, aber nicht gerötet.